Clifford Yorke

Die Aktualität der Triebtheorie. Gießen: Psychosozial Verlag 2002. Aus dem Englischen übers. von E. Vorspohl

 

 

 

Yorke setzt sich in seinem streitbaren Buch kritisch mit dem zunehmenden Eklektizismus in der Psychoanalyse auseinander. Er plädiert für eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Grundlagen der Psychoanalyse und für eine Rückbesinnung auf die Wurzeln. Mit viel Engagement arbeitet er heraus, dass in den »modischen Debatten« die fundamentalen Prinzipien der Psychoanalyse niemals angemessen gelehrt oder doch zumindest vergessen, ignoriert oder entstellt worden sind. Dieser Band enthält nun die umfassendste verfügbare Darstellung der Triebtheorie und ihrer Implikationen für Theorien der Struktur und Funktionsweise der Psyche. Zu den wichtigsten Resultaten dieses Buches zählt dabei die Erkenntnis, dass die Triebtheorie in bemerkenswert hohem Maße mit den Erkenntnissen der modernen Neuropsychologie übereinstimmt.

Zu den zahlreichen Themen, die zur Sprache kommen, gehören die Sublimierung und die psychoanalytische Diagnose; Beobachtungen zu den Psychosen schließen sich an. Für all diese Bereiche, so Yorke, ist die — richtig verstandene — Triebtheorie unverzichtbar.

(Beschreibung des Verlags. Weitere Informationen auf der Webseite des Psychosozial-Verlags)

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